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Unterwegs mit dem neuen Tamron 14-150mm f/3.5-5.8 Di III

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Angekündigt war es schon lange und in diversen Foto-Foren wurde im Vorfeld rege über das erste Tamron für Micro-Four-Thirds diskutiert. Seit ein paar Wochen ist es nun erhältlich und ich hatte die Gelegenheit, zwei Wochen mit dem Tamron 14-150mm f/3.5-5.8 Di III unterwegs zu sein.

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Tamron 14-150mm f/3.5-5.8 Di III für Micro Four Thirds

Zum Einsatz kam es an meiner Olympus PEN E-P3 und E-PL1.

Tamron 14-150mm f/3.5-5.8 Di III an Olympus E-P3

Tamron 14-150mm f/3.5-5.8 Di III an Olympus E-PL1

Beginnen möchte ich mit der Haptik des Objektives. Durch das vollständig in Metall gehaltene Gehäuse macht es einen sehr hochwertigen und stabilen Eindruck. Die Bedienungsringe für den Brennweitenzoom und die manuelle Fokussierung laufen geschmeidig und sind durch ihre Gummierung sehr griffig. Die im Lieferumfang enthaltenen Gegenlichtblende macht einen robusten Eindruck und lässt sich mit angemessenem Kraftaufwand an das Objektiv anbringen. Sie sitzt satt und wackelfrei im vorderen Objektiv-Bajonett. Da bin ich von anderen Herstellern minderwertiges gewohnt, sofern eine GeLi überhaupt im Lieferumfang enthalten ist. Auch das kameraseitige Bajonett aus Metall lässt sich geschmeidig und mittelstramm an meiner E-PL3 und E-PL1 eindrehen. Neben den Bedienungsringen für Brennweite und manuellen Fokus befindet sich rechts neben der Brennweitenmarkierung ein „LOCK“-Schieber, der ein unbeabsichtigetes Herausfahren des Objektivs verhindert, z.B. beim senkrechten Tragen am Kameragurt. Für mich persönlich gab es keinen Anlass den Lock-Schieber zu betätigen, denn der Tubus blieb auch beim senkrechten Tragen in der 14mm-Position. Das kann sich aber mit zunehmender Benutzung und mechanischem Verschleiß ändern.
Nun aber zu meinen fotografischen Ergebnissen. Zuerst ein paar Beispiele mit unterschiedlichen Brennweiten im idyllischen Fischerhafen von Greetsiel. Alle Bilder sind ohne Bearbeitung aus RAW-Dateien entwickelt. Absichtlich habe ich eine Lichtsituation mit Bereichen im Sonnenlicht und Schatten ausgewählt. Fokussiert habe ich auf die Brücke in der Ferne hinter dem Yachthafen.

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Tamron 14-150mm an Olympus E-P3 bei Brennweite 14 mm

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Tamron 14-150mm an Olympus E-P3 bei Brennweite 70 mm

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Tamron 14-150mm an Olympus E-P3 bei Brennweite 100 mm

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Tamron 14-150mm an Olympus E-P3 bei Brennweite 150 mm

Nun, wie sieht es bei 150 mm mit offener Blende im Nahbereich aus? Die folgenden Bilder sind am späten Nachmittag im Licht der Abendsonne entstanden und unbearbeitet aus RAW-Dateien entwickelt.

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150mm, 1/320 Sek. bei F5.8, ISO 200

150mm, 1/250 Sek. bei F5.8, ISO 200

150mm, 1/800 Sek. bei F5.8, ISO 200

150mm, 1/1250 Sek. bei F5.8, ISO 200

150mm, 1/200 Sek. bei F5.8, ISO 200

150mm, 1/1000 Sek. bei F5.8, ISO 200

Wie ich finde, gibt das Tamron auch hier eine gute Figur ab. Bei der Brennweite 150mm und Blende 5.8 überzeugt mich das 14-150er auch hier durch ein außergewöhnlich gutes Bokeh. Bedenken, dass mit bloßem Auge sichtbare Objektivverzerrungen in den Bildern vorhanden sind, haben sich nicht bestätigt. Um eine detaillierte Aussage zu treffen, wären Aufnahmen von „Calibration Charts“ erforderlich. Um dann ganz sicher zu gehen, würde ich mir ein baldiges Objektiv-Profil für Adobe Lightroom wünschen.

Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, dass es eine Garantieverlängerung auf fünf Jahre gibt, wenn man sein 14-150er inerhalb von zwei Monaten nach dem Kauf bei Tamron registriert (Stand Dez. 2014).

Nachtrag 10.04.2015:
Das Tamron 14-150mm F/3.5-5.8 Di III gewinnt TIPA AWARD 2015

Ein Kommentar

  1. Du hast Recht, lieber Stefan, das ist für mich zu speziell. Trotzdem werde ich hin und wieder reingucken. Man soll die Hoffnung ja nie aufgeben, dass man fotografisch etwas dazulernen kann.
    LG, Ingrid

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